Dieser Internetauftritt wird seit 2008 betrieben, um Texte zu
publizieren.
Der Betreiber geriet nach dem Studium der Germanistik und
Philosophie, mit der Befähigung, diese Fächer gymnasial zu unterrichten, im
Verlauf seiner Promotion Mitte der 1980-er Jahre in den Weinhandel, weil es nach
der Bildungsexplosion, die die studierten Kleinbürger zu Hauf ins sichere Lehramt getrieben
hatte, in den meisten Fächern trotz bester Noten keine Lehrerstellen gab.
Die beiden ersten Texte zum Thema Wein sind auf der Basis
dieser Prägung entstanden und motivierten die Namensgebung des
Auftritts. Nach dem Ende des Handels mit Wein 2023 blickt der Betreiber als
Privatier heute wieder ganz generell auf die kulturelle Welt, so dass der Name „Flaschenpoesie“
mittlerweile zu kurz greift.
Doch aus Anhänglichkeit und wegen der fundamentalen Bedeutung
des Weines im abendländischen Kulturbetrieb soll die Metapher der Poesie in
Flaschen weiterhin in Gebrauch bleiben.